Patriotismus – und dann?

Mir ist unwohl bei der Welle des Patriotismus, die derzeit in der Ukraine zu beobachten ist und die Selenskyj meisterhaft, aber möglicherweise tragisch orchestriert. Und noch unwohler ist mir bei dem stellvertretenden Patriotismus und Kriegswillen, der in der westlichen Öffentlichkeit manchmal zu hören ist. Blaugelbe Fahnen in europäischen Städten sind gut, um Putin ein Zeichen zu geben, aber sie sind gefährlich, wenn sie in eine Rhetorik von Heldenmut, Standhaftigkeit, patriotischer Unbeugsamkeit einmünden.

Denn wenn man die Zeitverläufe von Kriegen kennt und in der schnellen Vorlauffunktion – im Kopf – mal ein paar Monate oder Jahre vorspult, dann sieht man: Der Patriotismus wird nicht lang halten. Er wird seinen Kipppunkt zwischen Euphorie/Entschlossenheit und Elend/Leid bald überschritten haben, und dann kommt das namenlose Elend des Krieges. (Das ist jetzt schon da, aber es kann noch viel schlimmer kommen.) Deshalb wäre es vermutlich das Beste – utilitaristisch gerechnet: das größte Wohl für die größte Zahl der Ukrainer –, Mariupol zu übergeben, auf nationale Integrität zu scheißen, nationale Kränkung und nationale Schrumpfung hinzunehmen und dafür Leben, Gesundheit, Seelenheil, Familien, und so weit wie möglich: Städte vieler Millionen Ukrainer zu retten.

Patriotismus ist stark und mächtig und überzeugend, wenn er da ist. Aber seine Halbwertszeit ist kurz. Das weiß man aus der Geschichte, und das kann man mit Gesellschaftstheorie begründen. Aus der Geschichte nur zwei Flashlights. Denken wir an den Ersten Weltkrieg, wo im Sommer die Freiwilligen mit Marschliedern ins Feld gezogen sind, damit rechnend, dass sie an Weihnachten wieder zu Hause sein würden, und nach einigen Monaten in Kälte, Matsch und angesichts ihrer von Granaten zerrissenen Kameraden nicht mehr das Vaterland im Sinn hatten, sondern das Überleben, und sich an Weihnachten mit den Soldaten auf der anderen Seite des Schützengrabens verbrüderten, um wenigstens für einen Tag dem Kriegswahnsinn zu entgehen.

Für die jüngere Geschichte zitiere ich einen Text von Kurt Kister aus der Süddeutschen Zeitung vom 26./27. März: „Patriotismus ist in der modernen Bundesrepublik ereignisabhängig.“ Er wallt kurz auf, wenn es einen speziellen Anlass gibt, ist aber keine Dauereinrichtung. Das gilt durchaus nicht nur für Deutschland, sondern auch für viele andere Länder, mutmaßlich auch für die Ukraine. Und das ist keine Schwäche und keine Dekadenz, sondern eine Errungenschaft, wie ich jetzt gesellschaftstheoretisch zeigen werde.

Niklas Luhmann hat die moderne Gesellschaft und moderne Politik mit dem Begriff „Opportunismus“ beschrieben, und er hat dafür diesen normalerweise negativ verwendeten Begriff positiv umkonnotiert. Wem das zu wunderlich ist, der kann stattdessen auch sagen: „Wertepluralismus und Wertewechsel“. Gemeint ist folgendes. Die moderne Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die eine Vielfalt von Werten hervorbringt: viele Lebenssphären, viele Loyalitäten, viele Optimierungsrichtungen, die alle erstrebenswert sind, aber nicht alle gleichzeitig verfolgt werden können. Um in einer solchen Gesellschaft zurechtzukommen, muss man sich phasenweise auf einen oder wenige dieser Werte konzentrieren und andere dafür hintanstellen, ohne sie deshalb aufzugeben oder abzuschreiben. Man muss also zu permanentem Wertewechsel bereit sein.

Das gilt schon auf der Ebene des individuellen Lebens. Wer gerade eine besondere berufliche Chance vor sich sieht, wird ein paar Monate oder Jahre lang vorzugsweise dort hineinpowern und dafür seine Paarbeziehung und/oder Kinder vorübergehend hintanstellen, um dann die Prioritäten wieder umzudrehen oder auszubalancieren. Wer eine Beziehungskrise zu bewältigen hat, wird eine Zeitlang viel Zeit und Kraft in Problemgespräche, Emotionsarbeit, Paartherapiesitzungen stecken und dafür Abstriche bei Berufsengagement oder Freizeitaktivitäten machen. Wer sich in der Flüchtlingskrise von 2015/16 als Ehrenamtlicher engagiert und dabei seine humanitären Kräfte überdehnt hat, wird sich in der Flüchtlingskrise von 2022 vielleicht aus Selbstschutzgründen zurückhalten, oder umgekehrt. Wir wechseln die gerade oben stehenden Werte „opportunistisch“ aus, um mit verschiedenen Lebenssituationen zurechtzukommen und in verschiedenen Lebenssphären zum Erfolg zu kommen.  

Dasselbe gilt auch auf der Makro-Ebene der Gesellschaft. Man kann sagen: Die moderne Gesellschaft enthält mehr Werte als jede andere Gesellschaft zuvor. Sie enthält deshalb aber auch, notwendig und unvermeidlich, mehr Zurückstellungen von Werten als jede Gesellschaft zuvor. Denn jeder Wert, der verfolgt wird, verdrängt mehr andere von den oberen Plätzen der Werteliste. Es geht nicht ohne pragmatisch-temporäre Zurückstellung von Werten, die gerade nicht so dringend sind. Denken wir an die Werte, denen wir alle oder nahezu alle anhängen und zustimmen, individuell oder kollektiv. Klimaschutz. Wohlstand. Freiheit. Sicherheit. Gesundheit. Menschlichkeit. Männlichkeit. Weiblichkeit. Schönheit. Leistung. Gleichheit. Gerechtigkeit. Chancen auch für die, die nicht schön-stark-normkonform sind. Solidarität. Bildung. Liebe. Erfolg. Entspannung. Gemeinschaft. Individualität. Usw. usf. Jeder, der denkt, dass er in einer so wertepluralistischen Welt ohne Zurückstellungen und also: Opportunismen auskommt, muss wahnsinnig sein.

Die Wahnsinnigen, die sich ihr Leben lang auf einen Wert versteifen und diesen konsequent und unter großer Opferbereitschaft gegenüber anderen Werten durchhalten, nennen wir Fundamentalisten. Man kann sich z.B. die Umsetzung einer im Koran beschriebenen Lebensordnung, oder einer in der Bibel anvisierten Lebensordnung, oder eines verpackungsfreien Lebens, oder was auch immer auf die Fahnen schreiben und das zum jederzeit über allem anderen stehenden Lebensziel machen. Aber das erfordert ein enorm opferbereites Leben, das deshalb immer nur wenige Anhänger zieht und nie mehr als eine Nische sein kann. Wenn ganze Staaten sich auf solche wertemäßige Monokultur festlegen, nennen wir das „Totalitarismus“ und lehnen es eben deswegen ab, weil es zu große Opfer in anderen Wertebereichen fordert.  

Das Problem an Krieg ist, dass er diesen Werte-Switch nicht mitmacht. Er ist in diesem Sinn totalitär, er fordert in fast allen Fällen ein langes, praktisch übermenschlich langes Aufrechterhalten des Wertes Patriotismus und verwandter Werte. Oder andersherum gesagt: Er dauert fast immer länger, als die dafür notwendigen Werte – Patriotismus, Mut, Opferbereitschaft – in den meisten Menschen genuin aufrechterhalten werden können.

Am Anfang eines Krieges gibt es immer ein Hoch an Patriotismus, das große Teile der Bevölkerung erfasst, sagen wir 80%, 90% oder 99% der Bevölkerung. Aber dieser Patriotismus hält nur ein paar Monate, dann flacht er ab und versickert im täglichen Grau und Elend und Entsetzen des Krieges, und irgendwann ist er vorrangig noch eine Sache der bezahlten Spezialisten: der Präsidenten, Verteidigungsminister, Propagandaminister, Durchhalteparolenschreiber. Für die meisten anderen Menschen rücken dann wieder andere Werte nach oben, wie: Überlebenswille, Rettung der Familie, Fortsetzung der Karriere, Wunsch nach konstruktivem statt destruktivem Tun, Hoffnung auf ein Leben danach.

Aber der Krieg hört deshalb nicht auf. Er entzieht sich diesem Werte-Switch, weil er als Konfliktsystem eine eigene Eskalationslogik produziert, und weil er eine Logik der versenkten Kosten bei den Entscheidern produziert („All die Opfer dürfen nicht umsonst gewesen sein!“), und weil er innerhalb der kriegführenden Länder meist die Falken nach oben spült und nicht die Tauben – die Hardliner und militärisch Gewieften, nicht die Kompromissbereiten und humanitär Gesonnenen. Das kann man jetzt schon wissen, und darüber kann man sich jetzt schon Sorgen machen.

In unserem Fall gibt es zusätzlich zum lokalen Patriotismus der Ukrainer auch noch den stellvertretenden, in solidarischer Identifikation mit den Ukrainern empfundenen Fern-Patriotismus der westlichen Öffentlichkeit. Aber auch dieser Patriotismus wird abnehmen – ob schneller oder langsamer als der lokale Patriotismus, ist schwer vorherzusagen. Dieser Patriotismus folgt nicht nur den natürlichen Wertewechselzyklen des Lebens, sondern auch noch den Aufmerksamkeitszyklen der Massenmedien.

Wie lange kann der Fokus der Weltöffentlichkeit auf diesen Krieg aufrechterhalten werden?

Wenn die Ukraine in einem Jahr immer noch in einen Stellungs- und Partisanenkrieg verwickelt ist, wer wird sich dann noch dafür interessieren? Es ist völlig klar und – Opportunismus! – unvermeidlich, dass die Ukraine dasselbe Schicksal erleiden wird wie alle anderen Krisenherde dieser Welt (Syrien, Libyen, Afghanistan, die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln usw.) und die Medien nur noch auf Sparflamme darüber berichten werden, sobald es nichts nennenswert Neues mehr zu berichten gibt. Die Politiker werden sich irgendwann wieder dringenderen Problemen zuwenden. Die Intellektuellen und Blogschreiber werden wieder über andere Dinge schreiben. Auch ich werde das tun. Ich sage das nicht anklagend und im Sinn von: Es sollte anders sein. Ich sage es „nur“ im Sinn von: Man kann das vorher wissen, und man sollte seine Haltung zum Krieg und den Grad seines stellvertretenden Patriotismus darauf einstellen.

Ich war jahrelang Kriegsforscherin. Krieg hat es an sich, dass er Zeithorizonte verkürzt und die Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft auf das unmittelbar Bevorstehende konzentriert – denn was später kommen wird, weiß man ja eh nicht. Aber Kriegsforschung hat es an sich, dass sie längere Zeithorizonte in den Blick nimmt und jetzt schon fragt, was in einem Jahr sein wird, oder in zehn Jahren. Sie hat es auch an sich, dass sie die Zeitverläufe vieler vergangener Kriege kennt und daraus allgemeine Entwicklungsregeln oder -wahrscheinlichkeiten ableitet, und dass sie deshalb in gewissem Maß vorher schon weiß, oder begründet vermuten kann, was kommen wird.

Deshalb würde ich sagen: Wir dürfen, trotz allen Entsetzens über das Geschehen und trotz Selenskyjs nach wie vor hoher Sympathiewerte, nicht zu sehr auf das Patriotismusnarrativ einsteigen. Wir müssen die Ukraine unterstützen, aber in einer Weise, die kühl und langfristig gewählt ist und nicht mit heißem Herzen. Das würde zum Beispiel heißen (ohne dass ich die Alternativstrategie im Detail skizzieren kann): Keine Waffen liefern. Auf eine baldige Verhandlungslösung hinwirken. Selenskyj zu Konzessionsbereitschaft motivieren. Mariupol als verloren betrachten. Mindestens: Waffenlieferungen an Freiwilligkeit der ukrainischen Kämpfer binden, die diese Waffen bedienen sollen (d.h.: keine Waffen an zwangsverpflichtete, an der Flucht gehinderte Kämpfer). Zur Rettung der Rest-Ukraine: Zentralbanksanktionen aufrechterhalten. Energieimport stoppen. Dafür von mir aus ein Kriegswirtschaftsgesetz einführen und Benzin/Tankstrom rationieren (oder preiskontrolliert nur an diejenigen abgeben, die einen nachgewiesenen Bedarf haben, und an die anderen zu unbegrenzt steigenden Marktpreisen).

Waffenlieferungen sind ja auch diejenige Form der Unterstützung, die den einzelnen Bürger der EU am wenigsten belastet, nämlich gar nicht. Ein Energieimportstopp würde uns dagegen belasten, und hier würde stellvertretender rhetorischer Patriotismus in konkrete, graue und lästige Solidaritätsleistung übergehen. Weniger Auto fahren. Mehr Zug und Straßenbahn fahren. In überfüllten Zügen sitzen. Benzinberechtigungsscheine beantragen. Das wäre immerhin eine Annäherung an das, was der Patriotismus von denen fordert, die in dem Land sitzen, um das es geht.

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7 Kommentare zu „Patriotismus – und dann?

  1. Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Heimatstadt in so einem Kriegsgeschehen angegriffen würde und Sie in Zukunft unter Putins Diktatur leben müssten? Alles Liebe Sabine Klar

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    1. Ich würde mich und meine Kinder in Sicherheit bringen. Ich weiß, dass das nicht jedermanns/ jederfraus Wahl ist, und ich habe Respekt vor den Leuten, die eine andere Wahl treffen. Aber man darf diese Wahl niemandem vorschreiben. Man darf Leute nicht zu Heldenmut zwingen. Selenskyj zwingt sie dazu, indem er die Männer zwangsverpflichtet zur Landesverteidigung und sie nicht aus dem Land lässt. Ich finde das kritisch, und ich sehe mit Horror jeden Abend wieder die Bilder von Frauen und Kindern, die den Mann/Vater auf der Flucht zurücklassen mussten. Selenskyj hat in seiner Videobotschaft an westliche Parlamente, neben Bildern von einschlagenden Granaten, auch Bilder von Trennungsszenen an Bahnhöfen gezeigt, von Kindern, die verzweifelt die Arme nach dem zurückbleibenden Vater ausstrecken. Aber die Trennungsszenen könnte man vermeiden, indem man Männer fliehen lässt. Manche Menschen stellen Familie über Vaterland, und das ist ok.

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  2. Ich kann gut folgen, liebe Barbara, danke für die fundierte Argumentation. Ich habe auch ein ungutes Gefühl und bin zerrissen. Denn was würde geschehen, wenn die Ukraine sich ergibt bzw. sich bereits schneller ergeben hätte. Würde Putin dann weiterziehen? In Moldawien, Lettland, Polen einmarschieren? Lässt er sich allein mit wirtschaftlichen Sanktionen bremsen? Wenn sie konsequent wären, auch auf „unsere“ Kosten, vielleicht? Der letzte Absatz im Text gehört zweimal unterstrichen.
    LG Anke

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    1. Ja, wir müssen viel mehr überlegen, was wird geschehen, wenn Selinsky sich nicht zurücknimmt,,,,,was wirklich? und was noch? und was noch? noch mehr Tpte, Atom, Angriff auf Polen=Nato….
      und wir müssen überlegen, was passiert, wenn selinsky es twirklich tun würde und zwa nicht das ganz große Szenarium, im Gegenzug wird Pu. alle angreifen und hört nicht auf, sondren kleinschrittig, vor allen Dingen wie kann Selinsky sich zurücknehmen und wie noch , was noch…- z.B. im Exil mit großer Unterstützung von dem „Westen“ /den Guten …syr Sarkasmus hilft nicht) und genau überlegen was zu tun ist und das als Verhandlungsbasis entwickeln. Ich finde sogar das ist eine bessere Position als jetzt – jetzt ist ien Blutpfand, das wir alle mitbezahlen. Ich will das nicht mehr … Krieg mit Krieg beenden, geht einfach nicht.. Heldentum finde ich …Leben vor Freiheit what else?

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  3. Ich kann Deine Meinung gut verstehen. Ich bin auch gegen Krieg – vor allem, wenn er eigentlich keinerlei Not wendet, sondern nur zusätzliche schafft…
    Aber ob die „Vogel-Strauß-Taktik“ angesichts des Charakters des Aggressors sinnvoll ist, habe ich starke Zweifel. 2014 hatten wir genau diese Situation bereits mit der Krim. Ukraine 2022 ist leider nur die Folge…

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  4. Vielleicht von Interesse?
    AL
    Sabine Klar

    transversal. multilingual web journal:

    disarm*

    https://transversal.at/transversal/0422
    Inhalt / content
    Sandro Mezzadra Disertare la Guerra / Aus dem Krieg desertieren / Deserting the War / Desertar de la guerra / Déserter la guerre

    Isabell Lorey Kriegerische Männlichkeit und autoritärer Populismus / Martial masculinity and authoritarian populism / Masculinidad marcial y populismo autoritario

    Collettivo Euronomade Contro la guerra costruiamo un’assemblea europea / Gegen den Krieg. Für eine europäische Versammlung / Against the war, a European assembly / Contra la guerra, construyamos una asamblea europea

    Olexii Kuchanskyi It is Not a “Ukrainian Issue”: A Letter from a Civil Body on Activism and Cultural Production at War / Dies ist keine „ukrainische Angelegenheit“: Ein Brief über Aktivismus und Kulturproduktion im Krieg / Це не „українське питання“. Лист від цивільного тіла про активізм та культурне виробництво на війні

    Monika Mokre Wann ist eine Krise eine Krise, wann sind Geflüchtete schutzwürdig? / When is a crisis a crisis, when is a refugee worthy of protection? / ¿Cuándo una crisis es una crisis? ¿Cuándo merece protección un* refugiad*?

    Dmitry Vilensky Open Letter on the Withdrawal from the Teach-In on Ukraine / Offener Brief zum Verzicht auf die Teilnahme am Teach-In zur Ukraine / Carta abierta sobre nuestra retirada del teach-in sobre Ucraina

    Feminist Anti-War Resistance Feministinnen in Russland protestieren gegen Putins Krieg / Russia’s Feminists Are in the Streets Protesting Putin’s War / Las feministas de Rusia están en las calles manifestándose contra la guerra

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